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Augen auf bei Antioxidantien

Neueste Studien zeigen: Das richtige Gemüse auf dem Speiseplan hilft, die Gesundheit der Augen zu unterstützen

Wer jetzt an Karotten denkt, liegt aber nur bedingt richtig. Denn unsere moderne Ernährung versorgt uns in der Regel bereits ausreichend mit dem in der Karotte  so üppig vorhandenen Vitamin A.

Anders verhält es sich jedoch mit grünem Blattgemüse wie Spinat und Grünkohl, die sehr reich an den Antioxidantien Carotenoiden Lutein und Zeaxanthin sind. Denn genau diese Carotenoide findet man in messbaren Mengen auch in den Augen, wo sie die Netzhaut als Filter vor zu hoher Lichteinstrahlung schützen.

Diese Kenntnisse stützen sich auf eine aktuelle Studie von B. Christen von der Harvard Medical School in Boston: Menschen, die mit ihrer Nahrung hohe Mengen dieser Carotenoide aufnehmen, entwickeln weniger häufig die als „Grauer Star“ bezeichnete Augenerkrankung als andere. Eine zweite Studie aus Australien findet ähnliche Ergebnisse im Bereich der altersbedingten Makulardegeneration.

Beim „Grauen Star“ (Katarakt) kommt es zu einer Linsentrübung, die das Licht daran hindert, die Netzhaut zu erreichen. Ähnlich wie bei gekochtem Eiweiß, das seine Konsistenz von durchsichtig zu einer milchig-undurchsichtigen Masse ändert, müssen die betroffenen Linsen in einem operativen Eingriff ersetzt werden. Diese Prozedur ist in der Regel ausgesprochen erfolgreich.

Altersabhängige makulare Degeneration betrifft die Netzhaut. Im fortgeschrittenen Stadium wird das Scharfsehen zerstört, was dazu führt, dass etwa Betroffene zwar die Umrisse einer Uhr erkennen, nicht aber das Ziffernblatt lesen können.

Obwohl ihre Auswirkungen so unterschiedlich sind, haben Katarakte und die makulare Degeneration aber auch einige Gemeinsamkeiten: Beide sind altersbedingt, beide besitzen genetische Komponenten und beide werden zum Teil durch lichtbedingte Zerstörung ausgelöst.

Viele Experten raten daher gesunden Menschen zur Einnahme von genau dosierten Mengen eines Multivitamins, das auch Lutein und Zeaxanthin erhält, um Augenkrankheiten wie dem „Grauen Star“ oder der makulare Degeneration entgegenzuwirken.

Als präventive Maßnahmen gelten weiters:

Aufs Rauchen verzichten (Rauchen hat einen drastischen Effekt auf die Blutversorgung der Netzhaut)

Sonnenbrillen tragen und die Augen so wenig wie möglich dem direkten Sonnenlicht aussetzen

Auf jeden Fall richtig fährt man mit der richtigen Ernährung. Wer in den täglichen Speiseplan reichlich grünes Blattgemüse aufnimmt, ernährt sich gesund und verwöhnt gleichzeitig die Augen mit den für sie so notwendigen Caretinoiden.