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LIDKORREKTUR - Dr Albert Feichter, Facharzt für plastische Chirurgie


Augenlid-Operationen erfolgen bei einem krankhaften Zustand der Oberlider, welcher im Volksmund auch als "Schlupflider" bezeichnet wird. Hierbei wölbt sich entweder die Haut des Oberlides durch vermehrt vorhandenes Unterhautfettgewebe stark vor, oder die Haut an sich liegt im Überschuss vor, sodass sie auf die Augenwimper drückt oder vor dem Auge herunterhängt.

Hängende Oberlider können das Blickfeld in einem solchen Maß beeinträchtigen, dass eine Operation erforderlich wird. Zudem ist es oft der Fall, dass über die Lider vorspringende Hautfalten morgens einen abgeschlagenen und müden Gesichtsausdruck verursachen und das Schminken erschweren. Das Unterlid kann ebenso wie das Oberlid durch Falten, Lidhauterschlaffung sowie Tränensäcke gekennzeichnet sein, welche operativ verschönert werden können.

Das sehr zart ausgebildete Unterhautbindegewebe der Augenlider kann oft schon in frühen Jahren seine Retraktionskraft verlieren. Die elastischen Fasern der Haut haben dann nicht mehr die Kraft, sich nach Aus- oder Überdehnung in die ursprüngliche Form zurückzuziehen. Die Folge davon sind hängende, schlaffe und faltenreiche Lider.

Normalerweise besteht hierdurch ein rein kosmetisches Problem. Wenn allerdings das Schlupflid zu einer Beeinträchtigung des Sehfeldes führt, wird es auch zu einem medizinischen Problem. Mittels einer durch den Augenarzt durchgeführten Messung des Gesichtsfeldes (Perimetrie) kann das Ausmaß der Beeinträchtigung gemessen und objektiviert werden. Für eine Übernahme der Kosten durch Ihre Krankenkassa oder Zusatzversicherung ist eine Beeinträchtigung des Sehfeldes im Alltag und Beruf ausschlaggebend. Hierfür ist ein entsprechender Befund des Augenarztes vorzuweisen. Es ist anzumerken, dass die Krankenkassen eine Operation des Unterlids selten bewilligen.

Operation und Behandlungsablauf
Der operative Vorgang nennt sich Blepharoplastik und kann in jedem Alter durchgeführt werden. Die Operation wird in der Regel bei vollem Bewusstsein unter Lokalanästhesie durchgeführt. Ober- und Unterlid können bei Wunsch auch gleichzeitig operiert werden.

Je nachdem, ob Oberlid, Unterlid oder beides operiert werden muss, dauert die Operation pro Auge 15 bis 45 Minuten. Die Operation der Oberlider kann grundsätzlich ambulant durchgeführt werden. Bei einer Unterlid-Operation ist ein stationärer Aufenthalt erforderlich, da es sich hier aufgrund der Notwendigkeit einer verstärkten postoperativen Beobachtungsphase als günstig herausgestellt hat, wenn die PatienInnen nach dem Eingriff die erste Nacht im Krankenhaus verbringen.

Der Hautschnitt erfolgt in den natürlichen Falten der Lider, um möglichst unsichtbar zu bleiben.

Um Augenlidbewegung möglichst zu reduzieren, empfehle ich PatientInnen während der ersten Nacht einen Verband anzulegen, welcher die Augen komplett bedeckt. Kühlkompressen und Eispackungen helfen postoperativ dabei, eventuell auftretende Schmerzen und Schwellungen zu lindern, wobei üblicherweise nicht mit starken Schmerzen zu rechnen ist. Nach 3 bis 6 Tagen werden die Fäden gezogen. Bis dahin sollte die Reinigung der Augen nur äußerst vorsichtig durchgeführt werden. Ungefähr eine Woche lang ist mit einer Blaufärbung der Augenumgebung und eventuell verstärktem Tränenfluss zu rechnen. In den ersten Tagen nach der Operation ist die direkte Sonnenbestrahlung der Augen zu vermeiden. Das endgültige Ergebnis ist nach 3 bis 6 Monaten sichtbar.

Mögliche individuelle Risiken und Komplikationen werden im direkten, persönlichen Gespräch im Detail erläutert.

FACTS

Operationsdauer:
ca. 30 bis 90 Minuten

Anästhesie:
meist in Lokalanästhesie

Behandlungsort:
je nach Wunsch im Krankenhaus (meist ambulant, selten stationär) oder in der Ordination

Folgebeeinträchtigung:
ca. 1 Woche Berufsausfall; Augenverband: während erster postoperativer Nacht; rund 1 Woche lang Schwellung und Blaufärbung der Augenumgebung sowie verstärkter Tränenfluss möglich

Schmerzen:
üblicherweise geringe bis keine Schmerzen, mit Schmerzmittel gut behandelbar

 

 

 

Um eine Terminvereinbarung entweder telefonisch oder online gebeten!

Kassenverträge bestehen mit der BVA, VAE, KFA und SVA. PatientInnen der GKK werden in der Ordination privat verrechnet.

Dr. Albert Feichter
Facharzt für allgemeine und plastische Chirurgie

Allgemein beeideter gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Plastische Chirurgie

Köstlergasse 4
1060 WIEN

01/587 357 031
0676/30 44 511

ordination@drfeichter.at

Montag, 14:30 bis 17:00 
Mittwoch, 14:30 bis 19:00 
Donnerstag, 9:00 bis 12:30

Freitag nach tel. Vereinbarung

www.feichterplastchir.at

 

Mitgliedschaften

Österreichische Gesellschaft für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Assoziiertes Mitglied der Vereinigung der Deutschen Plastischen Chirurgen
Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie
Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Senologie